Banner

MEDIENSPIEGEL

Erster Deutschland-Besuch des Königs von Allada (Rep. Benin) und Vorsitzender des Obersten Rates der Afrikanischen Könige Seine Majestät Kpodegbe Toyi Djigla und Gemahlin Djehami in Begeleitung des Generalbevollmächtigten für Europa-Angelegenheiten, Seine Königliche Hoheit Prinz Alain-Maurice Kodjo Bokpe und Prinzessin Annette vom 27. – 31.08. 2001

Die erste Deutschland-Visite des Königs und seiner hochrangigen Begleitung hat in den deutschen Medien ein überaus großes Echo gefunden. Über 20 regionale und überregionale Tageszeitungen, darunter BILD, Ostthüringer Zeitung, Thüringer Allgemeine, Bayerische Rundschau, Berliner Morgenpost, Märkische Allgemeine, Magdeburger Volksstimme, sowie mehr als 10 Rundfunk- und Fernsehstationen, darunter das MDR-Fernsehen und tv Berlin sowie Radiosender in Thüringen, Bayern, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt haben ebenso wie verschiedne Agenturen (u.a. dpa, ddp) zum Teil mehrmals über den Besuch Seiner Majestät berichtet. Somit kann davon ausgegangen werden, dass annähernd 10 Millionen Leser, Zuschauer und Hörer in Deutschland sich über die Visite des Königs informieren konnten.

Auf dem Bild sehen Sie eine repräsentative Auswahl von Veröffentlichungen aus den Printmedien. zudem haben diverse lokale Fernsehstationen, Wochenblätter und Spezialzeitschriften ebenso wie Zeitungen in Benin und weiteren afrikanischen Ländern über den Besuch berichtet. Der Berliner Radiosender 105,5 Spreeradio sendete exklusiv eine „Königliche Stunde“ u.a. mit S.M. Kpodegbe und S.K.H. Prinz Bokpe.

HANS PETER GAUL

Medien- und PR-Beauftragter des Deutschland-Besuchs des Königs von Allada

image018.gif

 

Impressionen einer nicht alltäglichen Tour durch fünf Bundesländer

Das Lächeln des Panther-Königs

Der König kommt! Immer, wenn dieser Ruf erschallte, gingen Kameraleute und Fotoreporter in Position, reckten so manche Schaulustige die Köpfe. Einen leibhaftigen König und auch dazu noch den „Chef“ von über dreißig Herrschern aus sechs westafrikanischen Ländern bekommt man ja nicht alle Tage zu Gesicht. Spätestens dann interessierte auch nicht mehr die mancherorts zuvor lange diskutierte Frage, ob es denn ein Königs-Protokoll gibt. Jetzt war auch klar, dass es sich hierbei nicht um eine Aktion „Versteckte Kamera“ oder um Dreharbeiten für einen Film handelte.

Das allgegenwärtige Lächeln Seiner Majestät des Panther-Königs, selbst hinter den das Gesicht meist bedeckenden Perlenschnüren zu sehen, ließ sofort alle Nähe und Freundlichkeit spüren. Schnell hatte man sich auch an die Begrüßungszeremonie gewöhnt: Prinz Bokpe, ebenso wie die Prinzessin und das Königspaar täglich in anderer farbenprächtiger Festkleidung, reichte kniend Seiner Majestät die Insignien: Begrüßungsstab, Pantherstab (Tierzeichen des Königs) und Pfeife. Nach dem Berühren des Begrüßungsstabes und einer Verbeugung gegenüber der Königin (Frauen durften ihr die Hand geben), begann das eigentliche Programm. Und das hatte es durchaus in sich. So wird die medienträchtige Geburtstagsrunde im kleinen thüringischen Tabarz und die Begegnung mit früheren Weggefährten von Prinz und Prinzessin beim festlichen Empfang des Bürgermeisters ebenso in Erinnerung bleiben wie die freundliche Begrüßung vieler Saalfelder vor dem Rathaus ihrer Heimatstadt.

Unvergessen auch die königliche Visite in Saalfelds märchenhafter „Unterwelt“ – in den weltberühmten Feengrotten. Die einzigartige Simulation eines Sonnenunter- und aufgangs im Märchendom, begleitet von einem Schubert-Lied, das faszinierte nicht nur das Königspaar. Großer Auflauf am Marktplatz der Feengrottenstadt, wo Bier und Bratwurst auf die hohen Gäste warteten. Gern hätte auch der König die Spezialitäten probiert, doch die Tradition an seinem 700-jährigen Königshaus verbietet ihm jegliches Essen und Trinken in Anwesenheit anderer. So wurde denn eine der berühmten Saalfelder Rostbratwürste eingepackt. Sie soll dann am späten Abend beim Essen in Kulmbach auf einem Teller im extra eingerichteten Separée Seiner Majestät gelegen haben…

Den wohl stimmungsvollsten Empfang hatte das oberfränkische Kulmbach organisiert. Im festlich angestrahlten altehrwürdigen Rathaus, vor dem die Flaggen Benins und Deutschlands wehten, hatten sich verdienstvolle Bürger und weitere Persönlichkeiten, darunter der langjährige OB Dr. Erich Stammberger, versammelt. Umrahmt von festlicher Bläsermusik trug sich das Königspaar ins Goldene Buch der berühmten Bierstadt ein, machte S.M. in seiner Ansprache einmal mehr deutlich, wie sehr er seine tiefe Verwurzelung in den Traditionen seines Volkes in einer Einheit mit seinen Visionen für ein modernes Afrika und der Brücke nach Europa sieht. Jüngere Deutsche Geschichte zum Anfassen konnte das Königspaar im Deutsch-Deutschen Museum in Mödlareuth erleben. Viel zu erzählen und zu sehen gab es auch bei einer Gondelfahrt im Dessau-Wörlitzer Gartenreich, das unlängst in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden war.

Eindrücke ganz anderer Art dann im drehbaren Panorama-Restaurant des Berliner Fernsehturmes. Unvergessen auch der festliche Empfang des Königspaares im ABACUS Tierpark-Hotel, zu dem rund 50 Persönlichkeiten erschienen waren. Vier unter ihnen wurde erstmals außerhalb Afrikas die Ehre zuteil, in einer Zeremonie als „Hohe Königliche Würdenträger“ geehrt zu werden. Nicht nur prächtige Gärten und Blumen gab’s auf der BUGA in Potsdam zu sehen, sondern gleichzeitig auch vieles zu lernen, wie Seine Majestät im Exklusiv-Gespräch mit der BUGA-Welle von Antenne Brandenburg feststellte. Würdiger Abschluss des randvollen Besuchsprogramms in Magdeburg, wo die bereits mit Benin in Kontakt stehende IHK ein interessantes Programm organisiert hatte. Berührende Szenen am Abend vor dem Maritim-Hotel, als Teilnehmerinnen einer Fachtagung den König entdeckt und im Nu zu ihrem Star gemacht hatten. Anstelle von Autogrammkarten verteilte S.M. dort die letzten Visitenkarten.

Im Interview mit 105,5 Spreeradio sagte er dann später zum Abschluss seiner Deutschland-Tour, dass ihn das Lächeln der Menschen hier in Deutschland so sehr an seine Heimat im fernen Benin erinnert: „Dankeschön für alles, ich bin tief beeindruckt und komme gern wieder.“

Hans-Peter Gaul

image004.gif

image014.gif

image002.gif

 

x